Träume

von Franz Stowasser am 31. Oktober 2007

Meine Träume in diesem toscanischen Bett sind wie eine Offenbarung einer unbewussten Welt. Der Traum von Verstecken, einem zweiten, geheimen Leben, den ich häufig hatte, wird mir in Details bewusst und ich kann ihn als eine parallele Wunsch-Welt wahrnehmen. Traumreste eines Vorschläfers auf der Fähre. Ich denke, die Idee, dass Traumfetzen noch vorhanden sind kann durchaus etwas für sich haben. Die Indianer berichten von Traumfängern, Shaldrake von morphogenetischen Feldern.
Meine Gedanken, meine manchmal bedrückenden Gefühle, wenn ich keine direkten Antworten auf einfache Definitionswünsche geben kann, sind umsonst. Ich kann einfach ruhig sein und wie Platons Sokrates die Antworten erarbeiten. Dazu gibt es keine richtige Technik. Sondern, die Technik wird sich mit dem Andren und mir entwickeln. Im Nachhinein kann ich Methoden bestimmen und mich an unserer Kreativität erfreuen. So entsthet Neues und ich kann jedes Gespräch als eine Bereicherung wahrnehmen.

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