Transparenz

von Franz Stowasser am 23. November 2007

Dieser Transparenzbegriff scheint verzwickt. Ich kann ihn auf ein Was, ein Wodurch und ein Wie beziehen – kurz:

was für mich als Transparenz erscheint, kann für mein Gegenüber etwas ganz anderes darstellen.

Ich nicht wissen kann, was für mein Gegenüber Transparenz bedeutet bis er/sie mir es mir sagt. Wenn es mir gesagt wird, meint es seine/ihre Transparenz und nicht meine.

Ich transportiere durch das was ich Transparenz nenne meine Strategien. Herausfinden heißt auch Installieren.

Transparenz gut gemeint, muss nicht gut ankommen, außer, der Andere gibt mir seine Transparenzvorstellungen und ich nutze das dadurch beschriebene System. Nun tue ich das vielleicht ein wenig untransparent, weil ich über meine Beteiligung daran nicht genug aussage oder die Position meiner Beteiligung nicht reflektiere, nicht alle Emotionen, die ich durch seine Definition im Feedback bei mir anrege darlege etc…

Ich gebrauche Transparenz als ein Erklärungsprinzip und bewirke von daher auch Tranceinduktionen.

Ein Unterschied zwischen Tun und darüber Reden: Wie ich darüber rede hängt von meiner Position ab. Eine Perspektive der Ort der Redeposition über, unter, neben, vor, nach dem Tun bilden. Mit welcher Identifikation ich aus dieser Position rede, (als Papa, Mama, Nachbar, Freund etc..) eine andere.

Also kann ich mit dem Wort Transparenz erklären, was ich will. Will ich nun erklären, dass alles durch das Individuum geschieht oder will ich erklären, dass der Raum auch seinen Teil dazu beiträgt? Oder beides und mehr?

{ 1 Kommentar… lese ihn unten oderschreibe selbst einen }

Administrator Dezember 6, 2007 um 22:05 Uhr

transparenz – trance parents – tran sparen’s – … und noch viel mehr

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