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Wo ich sitze

Wo ich sitze können die Vögel fliegen und ihr Futter finden. wo ich sitze schläft die Katze, die Pfingstrosen und der rote Mohn blühen. Wo ich sitze kann ich denken, nach- und vordenken und darüber hinaus. Wo ich sitze höre ich den Gesang der Vögel, höre ich meine inneren Worte, die Schritte meiner Freundin auf den Kieselsteinen. Ich sehe die unterschiedlichen Grüntöne und begeistere mich mit der warmen Sommerluft, die mich an die Freibadtage meiner Kindheit erinnert. Ich kann sogar den Clorgeruch des Neckarfreibads einatmen und fühlen. …

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Immer wieder Gleiches zeichnen,

immer wieder Gesichter, Köpfe. Und, weshalb denn nicht? Zeichnen, bis die Gesichts- und Kopfphase vorüber geht und sich andere Themen zeigen. Gesichter sind nach dem Zeichnen da und waren vorher nicht. Wären auch nicht gewesen, hätte sie der Herr nicht gezeichnet. Sie sind so, wie sie gezeichnet wurden. Ausgezeichnet. Wie Musiktöne, auf so viele Arten spielbar, in so vielen Qualitäten und Verhältnissen. Zwei Töne bilden Harmonien, 3 Töne erklingen in Dur oder Moll, 4 Töne können diese Unterscheidung wieder aufheben. Aus 4 Farben lassen sich viele Farbnuancen …

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Unendlicher Herr

Des Herren Saxophon war auch ein Horn der Unvernunft. Wer brauchte denn, außer er selbst, diese Töne und wer konnte sich schon mit Hören allein begnügen, wo doch die Reiz am Saxophon das formen der Töne mit Lippen und Mund ist, mit dem ganzen Körper, mit dem Leib und der Seele und diese alte Trennung beizubehalten und gleichzeitig aufzulösen. Und dann, heute am frühen Morgen die Einsicht in die Welt der Gleichungen. Was hat es denn mit dieser Suggestion, dass wir unsere Erkenntnisse in Gleichungen formulieren wollen …

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