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Neulich

traf ich einen alten Freund in einem Internet-Cafe in Berlin. Zunächst erinnerte ihn das Bild, das er sich von mir durch seine tränenden Augen machte, nicht an den, der ich einst war. Doch dann, nach einiger Zeit und ein paar reboots hat er mich doch erkannt und gelächelt. Etwas müde gelächelt und auf meine Frage, was denn anstünde, geantwortet: “das Internet hat mich verloren”. Ja was, dieses weltweite Datennetz, das doch alle und jeden erfasst, das in den keywordclouds auch den kleinsten Kaufwunsch aufspürt, das soll Dich …

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Gehört alles mir!

Der Herr surft gerne im Internet. Seit einiger Zeit macht ihm sein Morzilla Firefox Browser jeden Morgen das Internet mit den folgenden Zeilen zum Geschenk: „Das Internet gehört uns allen, Setzen Sie ein Zeichen und zeigen Sie Ihre Unterstüzung für das weltgrößte öffentliche Gut.“ Abgesehen davon, dass das weltgrößte öffentliche Gut wohl eher in Luft und Wasser zu finden sind, will der Herr dieses Geschenk des Browsers nicht annehmen. Denn, was da als schöpferischer Anteil angepriesen wird, hat den Charakter einer feindlichen Übernahme. Nein, das Internet gehört …

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Sondern, absondern, besonders.

Der Herr erhält manchmal Schreiben wie etwa dieses: Franz, das Besondere an Deinen Blog Beiträgen ist, dass sie so einfach daher kommen. So, als hätte ich sie auch schreiben können. Manchmal sind es auch meine Gedanken, die ich früher einmal dachte und dann denke ich: „schau an, der Franz, der schreibt das einfach hin“. Und, weil ich denke, dass ich das Gleiche früher schon einmal dachte, dann erscheint es mir nicht mehr wertvoll. Denn durch mein schon mal gedacht haben wurde es aus der Werthaltigkeit entlassen. Was …

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zu verschenken

Es gibt viele Anlässe für Geschenke. Schenken und beschenkt werden, das wollen wir an Geburtstagen, Hochzeiten, Weihnachten, Ostern, Valentinstagen, Hochzeitstagen, Namenstagen, Abschlussfeiern und so weiter. Wichtig an Geschenken ist, dass sie zeigen, wie viele Gedanken sich der Schenker, die Schenkerin über den Beschenkten, die zu Beschenkende macht. Deshalb, so heißt es, sollte keine Geld verschenkt werden. Denn Geld verschenken sei zu einfach, nicht originell, sogar herzlos. Das muss nicht sein. Wir von der Deutschen Zertifikatsgesellschaft bieten ein GedankenZertifikat an. Sie machen sich viele und lange Gedanken um …

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