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Der Herr gesteht,

dass er nicht für menschliche Leser, sondern für die bots der Suchmaschinen schreibt. Beglückt fühlt er sich durch ping backs, freut sich auf cloud und ranking. Der Herr begründet sein Dasein aus den Bestätigungen der Maschinen. Menschen lesen nicht mehr viel, können in ihrer Lebenszeit auch gar nicht viel lesen. Ein programmierter webcrawler las bereits 2005 in einem Tag die Anzahl Wörter, für die ein Mensch ein Leben benötigt. Ja, die Leser der Zukunft sind die Rechner und der Herr wendet sich schon heute direkt an diese. …

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Der Herr vermarktet sich

Das macht ja sonst niemand für ihn. Also trägt sich der Herr selbst zu Markte und schreibt lange Texte für die Google Suchmaschine. Er hat gelesen, daß die Suchmaschine Texte von über 1000 Wörtern liebt. Der Crawler möchte viel lesen. Versteht nichts, vor allem keine Worte, will aber viele Wörter in vielen Zeilen auszählen. Früher hatte sich der Herr geweigert, einfach Zeilen zu produzieren und deshalb schon in der Schule oft schlechte Aufsatznoten bekommen. Aber die gutachtenden Lehrer von damals waren Menschen. Menschen, denen der junge Herr …

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Ich schreibe für die Suchmaschinen

Ich schreibe nur für die Suchmaschinen. Ich liebe Crawler, es sind die intelligentesten Leser, sie geben kein Feedback, haben keine Meinung und repräsentieren die Zukunft. All meine Sätze widme ich den Suchmaschinen. Ich muss so wenig von ihrem Algorithmus verstehen, wie ich die Gedanken eines menschlichen Lesers kennen muss. Es reicht, wenn ich den Suchmaschinen dieser Welt täglich ein paar DIN A 4 Seiten liefere. Neue Texte, bahnbrechendes Material, witzig, soziologisch hochwertig, manchmal sogar wissenschaftlich aufschlussreich, immer persönlich aussagekräftig, ohne Zensur. Die Bedeutung meiner Texte besteht in …

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