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Der Herr hatte Lust,

  einfach nur so da zu sitzen. Nicht wie Friederike Mayröcker, nur so grausam da sitzen, sondern nur sitzen, nicht einmal Däumchen drehen. Den Wolken und den Möwen wollte er zusehen, wie sie mit dem Wind spielen. Dann kamen ihn Bilder von Ausflügen in den Sinn. Häuser im Besitz von Touristen, die zwei Wochen im Jahr zum Putzen und reparieren herkommen und dabei auch Gestohlenes ersetzen. Paare, die sich feindlich gesinnt, mit Worten nachstellten, sich beobachteten um einen Hinterhalt zu finden. Dann Menschen, die lachen, mit Jauchzen …

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Der Herr sitzt

im Geborgenen. Wenn auch die Vorhänge jetzt in der Nacht zugezogen sind, und er bei Kunstlicht sitzt, so hat er doch das Meerbild vor Augen, wie er es tagsüber von der Terrasse aus sieht. Und die vielen Bilder der heutigen Fahrt durch das Inselinnere, die Dörfer, kleinen Städtchen, Landschaften. Unterwegs hatte er viele weiße Blätter gekauft und kann nun mit Schriftgröße und -stärke experimentieren, braucht nicht jedes Blatt mit dünner Feder füllen, kann mir Räumen spielen, wie im Kalender der Wahrheiten mit jedem kleinen Kästchen. Geborgen, in …

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Der Herr sitzt

in einem Kaffee an einem Urlaubsort und hört: “Wie lang sen denn Sie da? Oi Woch Ja nei, sie schaffad doch nemme worom blos oi Woch? Wissdze I han zwoi Nymphasiddich, dr oine mog Nudla, dr ander Kardoffl. Di sen hald dra gwehnd dass se us em Baur nausderfed nochem Essa. Un zum Dessert Nußschocklad – boide, wenn di no s Pabier raschla herad no kommad se scho, boide, wia verruggd, wia verruggd.”