Bemühungen ein Wort zu wechseln.

Das typische Pandemie-Gefühl hat den Namen “languishing” bekommen, so jedenfalls textet heute die NewYork Times. Ein Wort, für ein Gefühl, das nun jede(r) kennen sollte, ein Pandemie-Gefühl, langsam und etwas qualvoll, auch schmachtend. Mir war im letzten Jahr kein spezielles Pandemie-Gefühl bewusst gewesen und doch hatte ich etwas in meinem Sprachverhalten entdeckt, das Wörtchen “halt”. Es wird in der alemannischen und schwäbischen Mundart häufig gebraucht. Zum Beispiel: “S isch halt so, so bin i halt, des macht ma halt so, i denk halt, i stell’ mer’s halt …

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Dafür, dass der Herr

behauptete, mit nur wenig sozialen Kontakten zu leben, kümmerte er sich sehr viel um die Meinung anderer. Er stellte sich vor, was vorübergehende fremde Menschen denken, vielmehr dachte er, was diese denken könnten. Er sprach sich sogar diese erdachten Gedanken als Fremdgedanken selbst vor, phantasierte sich dazu in die Köpfe anderer. Legte diesen seine Gedanken in die Köpfe, oft sogar in deren Mundart. Als ihm dieses Vorgehen peinlich werden wollte, entdeckte er, dass auch in seinem Kopf Stimmen und Worte anderer Menschen waren. Oft hatte er diese …

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