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Der Herr las,

daß Ken Follett täglich 6 Seiten in den Rechner tippe und hatte sich für seine Urlaubszeit am Meer vorgenommen, ebenso viele Seiten täglich mit der Hand zu schreiben. Er erinnerte sich dabei immer wieder an die Form seiner Schrift, sie sollte lesbar bleiben, mehr noch, schon durch die Form der Schriftzeichen Lesefreude für ihn vermitteln. Die Buchstaben sollten ausgezeichnet werden, doch das Zeichnen lag fern. Denn, was außer Steine, Sand und Meer gäbe es hier zu zeichnen? Unterschiedliche Stimmungen, die sich in Gesichtern zeigen vielleicht, Ausdrücke, Vielheiten …

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Gedichte

Meer, mehr. Ich sitze und genieß’ den Blick aufs Meer. Seh’ die weißen Wellenkämme im blauen Abendlicht. Der sanfte Wind treibt Palmenblätter hin und her, meine Tagessorgen seh’ ich nicht. Hier, am warmen Sonnenstrand scheint alles möglich und gebannt lausch’ ich der Amsel Abendlied. Mit Gedichten wirst Du nie was werden, denn dichten kann ja jeder Geld gibt’s bei Bau, Steine und Erden das wirst Du merken, früher oder später. Mit Gedichten schafft es keiner, denn, niemand liest ja die Gedichte. Doch dann liest sie zumindest einer, …

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Der Herr im Süden

* Wenn die Sonne am Mittag die leuchtend blauen Kacheln des Bodens bestrahlt und die Ornamente der Wandplättchen zum Glitzern bring, wenn ich mich im Schatten wohl und warm fühle und auf meiner Haut noch das leichte Brennen des Salzes aus dem Meerwasser spüre, wenn ich mit meinen Gedanken, dem Stift, dem Papier, dem Rechner für mich sitzen kann in Mitten eines großen Gartens, der aufs Meeer hinaus geht, dann fühle ich mich glücklich. “ich, ich, ich”, würde der Nachbar sagen und ich wüßte nicht, wo da …

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