Der Herr liest Arno Schmidt.

Dieser soll vor sich hin gemurmelt haben, als er „Zettels Traum“ schrieb, drei Jahre lang, Tag und Nacht geschrieben und vor sich hin gemurmelt. Eingetaucht in seine Figurenwelt, in seine eigenen Schreibgedanken. Sonst wahrscheinlich nichts gemacht — das macht meine Frau -. Nur wenig geschlafen, denn er wollte früh auf sein, richtig früh, nicht um sechs Uhr, wenn jeder Arbeitsgänger aufsteht, zu dieser Zeit wollte er, der Schreiber, schon mehrere Seiten geschrieben haben, den Restschlaf nützend, der noch die innere Zensur lähmte. So wurde Arno Schmidt Teil …

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Fortsetzung

Der Film „Stranger than Paradies“ von Jim Jarmusch zeigt auch, dass die Vermeidung des Kennenlernens auch die Vermeidung eigener Erkenntnis bedeutet. So also die Entscheidung, den anderen nicht kennen zu lernen, um nicht mit sich selbst konfrontiert zu werden. Mit den eigenen Widersprüchen und Ungereimtheiten. Vielleicht gilt der Satz, „mit Ambiguitäten umgehen können führt zu psychischer Gesundheit“ auch in diese Richtung — erst einmal erkennen, dass es sich auch beim so sorgfältig konstruierten Selbst nicht um eine widerspruchsfreie Konstruktion handelt. Wenn wir uns nach Kontinuität sehnen, dann …

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