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Weitergehen

Was coachen wir denn da, wenn wir uns selbst coachen? Auf was beziehen wir uns, wenn wir uns auf uns selbst beziehen? Wo wir doch selbst gar nicht sein können, ohne den anderen, der/die uns Reflexion ermöglicht. Wenn, wie zur Zeit, die Börse schlecht steht, geht es dem Herrn auch nicht besonders gut. Manchmal wacht er früh auf, so wie heute und will noch schnell alles in Ordnung bringen – da gibt es aber nichts in Ordnung zu bringen. Da gibt es keine Ordnung, die er beeinflussen …

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Das Glück

Die Arbeit, der Erwerb, die Erwartungen, die Hoffnung, die Ziele, die Zukunft, der Rückblick, die Ernüchterung, die Entfernung, die Reise, die Geschwindigkeit, das Rechenmodell. Das eigene Glück lag nicht in den Antworten, die der Herr bekam, es lag in seinen Fragen. Zum Beispiel führte die Frage nach dem Wesen des Glücks stets in eine sehr unangenehme Sackgasse, ebenso die Frage danach „was“ glücklich „macht“. Denn nichts Wesenhaftes hatte das Glück und es machte auch nichts, dass das Glück überhaupt gar nichts machte. Zum Glück hatte der Herr …

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Gedichte

Meer, mehr. Ich sitze und genieß’ den Blick aufs Meer. Seh’ die weißen Wellenkämme im blauen Abendlicht. Der sanfte Wind treibt Palmenblätter hin und her, meine Tagessorgen seh’ ich nicht. Hier, am warmen Sonnenstrand scheint alles möglich und gebannt lausch’ ich der Amsel Abendlied. Mit Gedichten wirst Du nie was werden, denn dichten kann ja jeder Geld gibt’s bei Bau, Steine und Erden das wirst Du merken, früher oder später. Mit Gedichten schafft es keiner, denn, niemand liest ja die Gedichte. Doch dann liest sie zumindest einer, …

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Ringelnatz

nein, mein Schatz, ich bin nicht Ringelnatz. Bin nicht wie er, zur See gefahren, hab nicht Salz in meinen Haaren, kenn’ nicht die Mädels fremder Städte. Doch was ich liebend gerne hätte, heute noch von ihm, das ist sein Mut, im Reim zu sagen was sich viele niemals fragen.