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Wo ich sitze

Wo ich sitze können die Vögel fliegen und ihr Futter finden. wo ich sitze schläft die Katze, die Pfingstrosen und der rote Mohn blühen. Wo ich sitze kann ich denken, nach- und vordenken und darüber hinaus. Wo ich sitze höre ich den Gesang der Vögel, höre ich meine inneren Worte, die Schritte meiner Freundin auf den Kieselsteinen. Ich sehe die unterschiedlichen Grüntöne und begeistere mich mit der warmen Sommerluft, die mich an die Freibadtage meiner Kindheit erinnert. Ich kann sogar den Clorgeruch des Neckarfreibads einatmen und fühlen. …

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Das Haus auf dem Land

Aus einiger Entfernung hatte der Herr mit bloßem Auge das Haus auf dem Land sehen können, kein Fernglas war erforderlich, keine Sehhilfe. Er wusste, wo sich das Haus in dieser Landschaft befinden musste. Eingebettet, zwischen Bäumen in dieser kleinen Mulde musste es stehen, sich an die Landschaft anpassen, anschmiegen. Er wollte sofort auf das Haus zugehen und im Zugehen sich zurecht schreiten, was ihn dort, am Haus erwarten würde. Welche Klänge, wenn überhaupt, welche Farben, welche Gerüche würde er dort finden und, welche Ausblicke vom Ort des …

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Aus der Ferne betrachtet

* Aus der Ferne betrachtet wirkt das eigene zu Hause ganz klein. Die Eingangstür kaum höher als die Öffnung zu einer Hundehütte oder der Einlass einer Hühnerstalls. Aus der Ferne betrachtet wirken die Attacken der Neider auch lächerlich unbeholfen. Und, so aus der Ferne betrachtet könnte viel Freiheit darin gefunden werden, die heimischen Zustände zu ändern. Aus der Ferne bin ich nicht mehr ganz bei mir und darin liegen die eigentlichen Ferien. Wenn ich mir wieder näher kommen will, so kann ich die Chance nutzen, ein anderes …

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