Der Herr ließ sich

in den Bergen den Keller eines Walserhauses zeigen. Dazu hörte er die Geschichte, dass eine Frau zusammen mit einigen Tieren, deren Mist sie verfeuerte, die letzten 30 Jahren ihres 97-jährigen Lebens nicht mehr im Haus, sondern nur in diesem Keller gelebt hatte. Immer noch war diese längst verstorbene Frau sehr präsent und der Herr hatte keine Zweifel, dass sie sich keine Minute einsam oder unglücklich gefühlt hatte. Wissen konnte er das nicht und doch spürte er Zufriedenheit, Glück und unglaubliche Kraft.

Glück

hat, wer einen Garten nutzen kann. Selbst bei Regen tut es gut, im Garten zu sitzen, freilich unter einem Schirm oder in einem Glashaus. Den Duft der selbstgezogenen Tomaten einatmen, am Lavendel schnüffeln und sich über die reiche Gurkenernte freuen. Das Gemüse schmeckt so anders als das in den Supermärkten angebotene und schmeichelt den Gaumen des Glücklichen. Die Sonnenblumen, die fast 2 Monate in der Abendsonne leuchteten werden jetzt von den Meisen besucht, der Körner wegen.

Der herr freut sich

Ich freu mich über Regentropfen über rote Flaschenpfropfen über Sonne, Blumen auch und dann über meinen Bauch. Doch ich freu mich nicht nur „über“ es ist nicht, als stünd ich drüber, nein, ich freu mich innen rein, freu mich über guten Wein denn ich bin kein Mensch, der jammert und sich an das Unglück klammert. *