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DenkMal

Mit Widerstand und Denken haben sich nicht nur Philosophen und Psychologen beschäftigt, sondern auch Sprachforscher. Wie sprechen wir zum Beispiel über unser Denken? Sagen wir: “Du tickst nicht richtig“? Oder: “Bei Dir ist eine Sicherung durchgebrannt“? Bemerken wir:“Du hast nicht alle Tassen im Schrank“? Welches sprachliche Bild benutzen Sie denn, wenn Sie den DenkWiderstand eines Partners, Nachbarn, Mitarbeiters oder Mitreisenden bemerken? “Du tickst nicht richtig“ weist auf das Zeitalter mechanischer Uhrwerke hin, das Gehirn wurde als kompliziertes Uhrwerk erklärt. Die durchgebrannte Sicherung bezieht sich auf elektrische Schaltungen …

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Jedes Jahr für ein paar Wochen schaut der Herr exzessiv US amerikanische Filmproduktionen. Letztes Jahr dominierten im Sprachgebrauch dieser Filme Phrasen wie: “Dont you patronize me, do you want to patronize me?“ Dieses Jahr hatte sich das geändert in: “Did i make myself clear? do you read me, did you copy?“ Die Filmsprache bedient sich der militärischen Sprache, bannt jedes Verstehen und jedes Verständnis aus den Daten der Mitteilungen und fordert nur noch “copy and read“. Der übermittelte Text soll bleiben wie er IST, unverfälscht durch ein …

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