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Der Herr liest im Netz

Gedanken zu: „Beiträge zu einer digitalen Ontologie“ nicht nur von Rafael Capurro Zeit: Hier liegt für Kant die Grenze des mathematischen Denkens, denn Zeit, als Form des inneren Sinnes, ist etwas spezifisch Menschliches, “das nicht jedem Vernunftwesen zukommt.” (ebd. S. 154). Alle Zitate aus: http://www.capurro.de/digont.htm und: Grundsatz bei Kant, nämlich den von der “Endlichkeit des Menschen”. Hier trifft er sich mit Heideggers Existenzialanalytik. Er schreibt: “Die Zeit ist nicht nur die Form des inneren Sinnes, sondern die Grundstruktur des menschlichen Daseins überhaupt. Wir sind als Menschen wesentlich …

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Dafür, dass der Herr

behauptete, mit nur wenig sozialen Kontakten zu leben, kümmerte er sich sehr viel um die Meinung anderer. Er stellte sich vor, was vorübergehende fremde Menschen denken, vielmehr dachte er, was diese denken könnten. Er sprach sich sogar diese erdachten Gedanken als Fremdgedanken selbst vor, phantasierte sich dazu in die Köpfe anderer. Legte diesen seine Gedanken in die Köpfe, oft sogar in deren Mundart. Als ihm dieses Vorgehen peinlich werden wollte, entdeckte er, dass auch in seinem Kopf Stimmen und Worte anderer Menschen waren. Oft hatte er diese …

weiterlesenDafür, dass der Herr

Immer wieder Gleiches zeichnen,

immer wieder Gesichter, Köpfe. Und, weshalb denn nicht? Zeichnen, bis die Gesichts- und Kopfphase vorüber geht und sich andere Themen zeigen. Gesichter sind nach dem Zeichnen da und waren vorher nicht. Wären auch nicht gewesen, hätte sie der Herr nicht gezeichnet. Sie sind so, wie sie gezeichnet wurden. Ausgezeichnet. Wie Musiktöne, auf so viele Arten spielbar, in so vielen Qualitäten und Verhältnissen. Zwei Töne bilden Harmonien, 3 Töne erklingen in Dur oder Moll, 4 Töne können diese Unterscheidung wieder aufheben. Aus 4 Farben lassen sich viele Farbnuancen …

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