Der Herr ändert sich

sellbst durch das Denken neuer Gedanken. Er hatte gedacht, wenn sich einer durch den Kauf eines neuen Autos ändern kann, oder durch den Erwerb eines Eigenheims, dann sollte eine Änderung auch direkt, nur mit neuen Gedanken zu machen sein. Also dachte der Herr sich selbst als einen, der sich glücklich fühlte und dessen Körper ihn dabei unterstützte. Als er sich das in jede Zelle dachte, füllten diese Gedanken den Herrn aus. Er war dann sehr froh, solch freundliche Gedanken genießen zu können. Eine andere Methode des Denkens …

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Im Sitzen

hatte der Herr fast alles, was er brauchte. Er hatte Finger, Arme, Beine, einen Po, Kopf, Gedanken und Gefühle, Fantasien, Klänge, Musiken, Restgedichte von früher, Befürchtungen für morgen, Empfehlungen für andere, Korrekturen und Hoffnungen für sich selbst, Lob für das Lied der Amsel. In diesem Reichtum wollte der Herr lange sitzen. Solange, bis er aufstehen und gehen würde. Dann, reine Grazie, bewegte Freude. 

Der Herr lag

im Morgen. Um ihn herum tausend Gedanken, Erinnerungen, Befürchtungen. In ihm, sein Atem und ein kräftiges mittelständiges Herz. Vielleicht hatte er mit den Gedanken um ihn herum nur sehr wenig gemein und noch weniger zu tun. Langes Ruhen würde Klarheiten bringen und, weshalb nicht im Trüben nach Träumen und anderen Hinweisen des Unbedachten fischen?

Der Herr liest im Netz

Gedanken zu: „Beiträge zu einer digitalen Ontologie“ nicht nur von Rafael Capurro Zeit: Hier liegt für Kant die Grenze des mathematischen Denkens, denn Zeit, als Form des inneren Sinnes, ist etwas spezifisch Menschliches, „das nicht jedem Vernunftwesen zukommt.“ (ebd. S. 154). Alle Zitate aus: http://www.capurro.de/digont.htm und: Grundsatz bei Kant, nämlich den von der „Endlichkeit des Menschen“. Hier trifft er sich mit Heideggers Existenzialanalytik. Er schreibt: „Die Zeit ist nicht nur die Form des inneren Sinnes, sondern die Grundstruktur des menschlichen Daseins überhaupt. Wir sind als Menschen wesentlich …

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