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DenkMal

Mit Widerstand und Denken haben sich nicht nur Philosophen und Psychologen beschäftigt, sondern auch Sprachforscher. Wie sprechen wir zum Beispiel über unser Denken? Sagen wir: „Du tickst nicht richtig“? Oder: „Bei Dir ist eine Sicherung durchgebrannt“? Bemerken wir:“Du hast nicht alle Tassen im Schrank“? Welches sprachliche Bild benutzen Sie denn, wenn Sie den DenkWiderstand eines Partners, Nachbarn, Mitarbeiters oder Mitreisenden bemerken? „Du tickst nicht richtig“ weist auf das Zeitalter mechanischer Uhrwerke hin, das Gehirn wurde als kompliziertes Uhrwerk erklärt. Die durchgebrannte Sicherung bezieht sich auf elektrische Schaltungen …

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Gleich und alles

Wenn Unterschiedlichkeiten in Prozessen nicht mehr wahrgenommen werden, weil die Emotionen gleichgeschaltet sind, dann kann ich das wie Aspekte einer Massenhypnose beschreiben. In der Massenhypnose gilt die Gleichschaltungen der Emotionen als Ziel, weniger die Gleichschaltung des Denkens, denn diese wird in der Masse leicht durch die Gleichschaltung der Emotionen erreicht. Die Gleichschaltung der Emotionen zeigt sich als eine erste kleine Einübung in die Magie. Je mehr Leute, desto leichter die Gleichschaltung der Emotionen, schon aus biologischen Gründen. Atemfrequenz, Riechstoffe, Verwirrung durch viel Unbekanntes, Verhaltensregeln, Befehle wie “aufstehen, …

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Gesunder Menschenverstand

Als ich an gesunden Menschenverstand denke fällt mir auf, dass Paul Feyerabends Kritik an Schriftstellern wie Derrida doch etwas einlullend wirkt. Die Aufforderung Feyerabends, man solle doch nur seinen gesunden Menschenverstand gebrauchen, dann könnte man schon eine genügende Wissenschaftskritik leisten, halte ich für etwas dünn. Ist es doch gerade der natürliche gesunde Menschenverstand, der sich nach Täuschung sehnt, um bedeutend bleiben zu können. Bedeutung erheischen. so lautet das Ziel der Verstandes, nicht etwas verstehen um des Verstehens willen. Bedeutung zu erlangen durch Verstehen, darauf scheint es anzukommen. …

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sich glücklich denken

Das füge ich zu meinem Denken noch hinzu: Was ich denke gilt nicht nur als Ausdruck der Gegenwart, sondern hat eine rückwärts, in die Geschichte gerichtete Wirkung und eine nach vorne in die Zukunft. Beispiel: Ich denke mich traurig und schon nehme ich mir in meiner Geschichte eine traurige Situation als Begründung für diese Traurigkeit und meine Zukunft will auch, weil ich sie ja als Fortsetzung meines Selbst bezeichne, einen Anteil davon haben. Mit meiner Entscheidung, mich in der Gegenwart, krank, traurig, fröhlich oder sonst wie zu …

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