Taugen

„Was taugt dann?“ fragte Klarmann und unterschied die Welt in produktiv und rezeptiv. Er wollte produktive Mitarbeiter, ganz gleich wie sie das schafften, sie sollten produzieren, Bestände vermehren und abverkaufen. Doch, wohin treibe ich mich? Wohin verfolge ich mich und mit welchen Mitteln? Wohin treibt mich mein Seiten füllen? Und weshalb schreibe ich nichts Gescheites, damit ich ein schönes Geld machen kann mit meiner Schreiberei? Diese alten Muttersätze, immer noch in meinem Kopf, der doch längst ein völlig anderer ist, deshalb, nicht immer noch im Kopf, sondern …

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Ringelnatz

nein, mein Schatz, ich bin nicht Ringelnatz. Bin nicht wie er, zur See gefahren, hab nicht Salz in meinen Haaren, kenn‘ nicht die Mädels fremder Städte. Doch was ich liebend gerne hätte, heute noch von ihm, das ist sein Mut, im Reim zu sagen was sich viele niemals fragen.

Worte

Der Herr verschreibt sich in Worten Angebliches angeben anderes vorgeben und oft nachgeben. Manchmal auch forsch drangehen und dann wegsehen und aufgeben, draufgehen, drangeben und damit angeben. Nur nicht untergehen, weitersehen, weitergehen, in die Landschaft spähen. Wenn ein Gedicht gelingt und sei es anders, als er dachte, vorher, dann überrascht sich der Herr mit sich selbst, dabei ist doch fast kein Platz in diesem kleinen Raum für zwei, in diesem kleinen Denkraum, der schon vor den Schädelknochen endet und sich immer wieder auf zwei fundamentale Sätze bezieht: …

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Ewige Berge

Zu wissen, etwas IST da obwohl nicht sichtbar und hörbar gibt auch eine Kontinuität. Die Beruhigung dieses Wissens zum Beispiel um das Dasein der Berge hat weniger mit den Bergen, als vielmehr mit der Schaffung einer eigenen Unendlichkeit zu tun. Denn wenn ich die Berge morgen im Licht oder nach dem Nebel wieder sehen werde und mir Recht gebe, dass sie die ganze Zeit noch da waren, dann habe ich mich auch verewigt in dieser Zeit, da ich das nur mir gegenüber behauptet hatte. Jetzt, da ich …

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