previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
Shadow
Slider

Ellenbeuge

Der Wind vertreibt das Wetter, der Wind bringt Insekten und Blütenstaub, der Wind bläst den Regen in die Berge, trocknet das Land aus. Der Herr liebt den Tag auch mit nur wenig Wind. und er schläft in der Nacht durch, was schon lange nicht mehr der Fall war. Er ermüdet sich selbst im Schlaf, liegt unbequem auf seinem Arm, läßt den Arm in der Ellenbeuge hängen bis er nachts so schmerzt, dass er aufstehen will, einfach nur um zu entspannen. Der Herr steht aber nicht auf, sondern …

weiterlesenEllenbeuge

Bergwandern

Nun, das Tessiner Tal gebärdet sich rau und mit viel Geschichte. Wir sind stundenlang auf die Sfills Alm gelaufen und zurück. Den Hinweg dachte ich nicht zu erleben, wollte mich schon für immer im reißenden Gebirgsbach entsorgen und war froh, als uns der Senn auf der Alm ein paar Bretter zum draufsitzen und ausruhen gab. Gott sei Dank hatten die Rucksackträger auch Brot, Landjäger, Tomaten, Rettich, Gurken, Käse und Früchtebrot dabei, so gelang das Ãœberleben. Der Rückweg war wegen meines Stalldrangs etwas leichter. Ich glaube die 4 …

weiterlesenBergwandern

Ewige Berge

Zu wissen, etwas IST da obwohl nicht sichtbar und hörbar gibt auch eine Kontinuität. Die Beruhigung dieses Wissens zum Beispiel um das Dasein der Berge hat weniger mit den Bergen, als vielmehr mit der Schaffung einer eigenen Unendlichkeit zu tun. Denn wenn ich die Berge morgen im Licht oder nach dem Nebel wieder sehen werde und mir Recht gebe, dass sie die ganze Zeit noch da waren, dann habe ich mich auch verewigt in dieser Zeit, da ich das nur mir gegenüber behauptet hatte. Jetzt, da ich …

weiterlesenEwige Berge