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Der Herr liest sich vor

und versteht den Text als Selbst. Zumindest erst einmal seine eigenen handschriftlichen Texte, deren Form er als Denkform nutzt Stellungen der Buchstaben, Zwischenräume, Wortpausen, Ober-, Unterstriche etc., in Schrift gebildete Sätze. Schon lange sieht der Herr Sätze vor seinem inneren Auge und liest sich diese Sätze vor. Wie er sich auch in Träumen oft Seiten vorliest. Hatte er vor dem Einschlafen Proust gelesen, so erschienen im Traum Buchseiten, hatte er Handschriftliches verfasst, so waren es seine Schriftseiten. Auch der Bildschirm des Rechners, Ausdrucke etc. konnten Vorlagen zur …

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Der Herr in Beziehung

Der Herr fragte sich, was er eigentlich über seine Partnerin wisse und befand: wenig. Obgleich er sie Jahrzehnte kannte und sie viel miteinander sprachen wusste er doch nicht, was sie träumte, wenn sie manchmal auf einen Gegenstand blickte, was sie dachte, wenn sie morgens aufstand, welche unterschiedliche Vorstellungen sie über ihr Leben hatte, wie sich für sie Liebe anfühlte. Der Herr hatte das Gefühl, dass, wüsste er mehr über seine Partnerin, er sich selbst auch besser wissen könnte. War er sich doch oft sehr fremd. Der Herr …

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