Sprechen

von Franz Stowasser am 15. November 2010

Wenn wir sprechen geben wir uns Anweisungen. “Schau Dir das mal an, hör’ auf, geh weg” sind einige davon. Oft werden Mehrdeutigkeiten der Worte erst sinnfällig, wenn wir sie aufgeschrieben sehen: geh’ weg und Gehweg zum Beispiel. Manche Anweisungen klingen auch paradox wie die mit “aufzu” gepaarten: aufzustehen, -räumen, -geben, -gehen, -kündigen usw.. Was jetzt, fragt sich der zweiwertige Logiker, auf oder zu?

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