sich glücklich denken

von Franz Stowasser am 5. August 2012

Das füge ich zu meinem Denken noch hinzu: Was ich denke gilt nicht nur als Ausdruck der Gegenwart, sondern hat eine rückwärts, in die Geschichte gerichtete Wirkung und eine nach vorne in die Zukunft.
Beispiel: Ich denke mich traurig und schon nehme ich mir in meiner Geschichte eine traurige Situation als Begründung für diese Traurigkeit und meine Zukunft will auch, weil ich sie ja als Fortsetzung meines Selbst bezeichne, einen Anteil davon haben. Mit meiner Entscheidung, mich in der Gegenwart, krank, traurig, fröhlich oder sonst wie zu fühlen verändere ich also meine Geschichte und meine Zukunft.

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