Sich abtippen

von Franz Stowasser am 10. Juli 2013

Der Herr schreibt fast nichts mehr, hat auch kaum Interessen. Stattdessen fühlt er sich in den vielen Unbewußten gefangen, durch die vielen blinden Flecken unsichtbar und selbst blind. In der Welt der Technik sieht er Möglichkeiten von Befreiungen und gleichzeitig schmerzen die Restriktionen der Kontrollen. Immer wieder begegnen ihm Wünsche nach Kontrollen. Und er selbst wollte sich kontrollieren um kontrolliert zu schreiben, viel schreiben, wenn auch nichts zu Papier bringen. Viel tippen, sich abtippen, immer und immer wieder, seine Gedanken tippen, auf einzelne Gedanken tippen und um sich herum tippen, damit er sich nicht eingestehen, dass das nicht seine Gedanken waren und er so vieles nicht kann, sich kaum Noten und Melodien merken, nicht rechts und links gleich gut Snooker spielen wie Ronny O’Sullivan etc….

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