Reifendruck auf Reisen

von Franz Stowasser am 3. April 2008

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Reifendruckkontrolle galt lange als “nicht sexy” uuuuuhhhhuuuuuiiii, wie sich das ändert, seit sich die EU der Sache annimmt. Nun beginnen auch die großen Reifenhersteller mit Informationscampagnen und kommen in ihren Forschungen zu ganz erstaunlichen Ergebnissen. So schreibt zum Beispiel Bridgestone Österreich ( www.bridgestone.at):

“Neue Ergebnisse der Sicherheitskampagne “Think Before You Drive” zeigen, dass mehr als 90 % der Autofahrer mit zu geringem Reifendruck unterwegs sind.

Die Folgen sind dramatisch: 93,5 % der Autofahrer in der EU riskieren ihre Sicherheit. Zusätzlich verschwenden sie das, was 56 Millionen Reifen entspricht, verursachen somit einen CO2-Ausstoß von 18 Millionen Tonnen und vergeuden 15 Milliarden Euro.

Dies sind die Schlussfolgerungen der Sicherheitsüberprüfungen, die 2006 mit 20.300 PKWs in 19 EU-Ländern durchgeführt wurden. Bei nur 6,5 % der Fahrzeuge war der Reifendruck bei allen Reifen korrekt, bei 54 % war er etwas zu gering und bei 39,5 % war der Reifendruck bei mindestens einem Reifen viel zu niedrig (< 1,5 bar). Bei 12 % der Fahrzeuge (1 von 8) bestand sogar die Gefahr eines Reifenschadens."Auch wenn es keine 93,5 % sein sollten, bleibt immer noch eine Menge Geld einzusparen und das kann dann vernünftig investiert werden oder auch ganz anders unvernünftig - Hauptsache, es steht zur Verfügung.Ein TireMoni System nachzurüsten lohnt also auf jeden Fall, es bringt Sicherheit und Gewinn.

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