Psychogeografie

von Franz Stowasser am 12. März 2009

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Was soll denn das sein? Orte wechseln und Perspektiven nützlich einsetzen. Flexibler Umgang mit Orten erscheint mir immer wichtiger. Das alte autoritär hierarchische Festfrieren in einer Perspektive scheint vorbei zu sein.
Ich nutze den Begriff Psychogeografie zur Kennzeichnung für Veränderung von Befindlichkeiten und Denkkonzepten bei Veränderungen von Ordnungen im Raum. Aus architektonischer Sicht wäre das auch etwas ganz Wunderbares. Wir haben ein ganzes Coaching – Programm darauf aufgebaut, arbeiten dort mit Figuren, die Denkmuster und Schritte in Lernstrategien repräsentieren. Durch die Veränderungen der räumlichen Position dieser Denkmuster entstehen alternative Denkkonzepte. Zum Beispiel beschreibt jemand seine Wohnsituation vorwiegend in visuellen Attributen, so wäre es von Vorteil, die Treppe in das nächste Stockwerk zu einem Ausblick statt zu einer Wand enden zu lassen.
Ähnliche Hinweise ergeben sich aus anderen Orientierungsmustern wie z.B. hinzu / weg von, Ähnlich/Differenz, großes Bild/kleines Bild usw – siehe auch unser Buch “Body and Mind Geoprafing” sie alle werden/wurden von Örtlichkeiten beeinflusst und beeinflussen Örtlichkeiten – deshalb Geografie.
In B&M Geographing experimentieren wir auch mit der Raumorientierung durch Metaphern und Steuerungsfragen. Ein neuer Ansatz, fern der Psychologie, nahe der täglichen Handlung.

Viel mehr dazu mit schönen Übungen im NLP-Practitioner auf:
www.think-seminars.com

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