MetaModell Sprache

von Franz Stowasser am 2. Juni 2006

Mit Hilfe der Sprache konstruieren wir einen Teil unserer inneren Vorstellungen über die Welt. Wir erzeugen uns sprachlich die Bedeutungen und setzen diese dann als Glaubenssätze für unser Leben als bestimmend ein. Ein ziemlich zirkuläres Geschäft, das die komlexe Umwelt etwas strukturieren soll.

Tilgungen, Generalisierungen und Verzerrungen sind Gestaltungsmittel dazu, sie können uns allerdings auch Handlungsmöglichkeiten erschweren.

Beispiel einer Tilgung: „Arbeit ist anstrengend“.

Beispiel einer Generalisierung: „Ich bin immer demotiviert“.

Beispiel einer Verzerrung: „Diese Politik macht mich krank“.

Wenn wir uns auf so unvollständige Sprachformen beziehen, bringen wir Unklarheit in die Denkprozesse. Wer sprachlich sehr viel generalisiert, tilgt oder verzerrt, beraubt sich seiner Handlungsaktivität und schafft sich (Sach-) Zwänge.
Im NLP-Metamodell der Sprache werden diese drei Bausteine der Sprachkonstruktion nochmals unterteilt und zu einem diagnostischen Instrument, dem Metamodell der Sprache aufgerastert. Mit Fragen nach dem Metamodell können Sie Ziel und Problem sehr schnell bestimmen, spezifische Ressourcen entdecken und nutzbar machen.
Das Metamodell eignet sich hervorragend als Diagnosemittel und zur Verbesserung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten.

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