Mentoring

von Franz Stowasser am 28. Dezember 2006

Mentoring kann in Unternehmen als ein Mittel gebraucht werden, Anpassung zu ermöglichen, nicht zu erzwingen. Gerade dann, wenn eine Person nicht mehr weiß, wie sie sich an die gegebenen betrieblichen Kontexte anpassen soll um mit ihnen zu arbeiten wird Mentoring erfolgreich sein. Ich gehe hier von der These aus, dass die Mitarbeiter erfolgreich sein wollen, dass sie einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten wollen und manchmal konkrete Hinweise brauchen, wie das am Besten zu tun ist. Dies hat natürlich ernste Konsequenzen für die Delegationspraxis der Chefs. Delegationsgebaren nach dem Motto: „nun machen Sie mal, ich melde mich schon, wenn’s nicht stimmt!“ sind mit Mentoringprozessen unvereinbar. Klare Zielsetzungen und deutliche Vereinbarungen werden gebraucht.

Sie interessieren sich für das Thema Mentoring weil Sie vielleicht:

In Ihrem Betrieb immer stärker die Notwendigkeit spüren, Führen durch Mentoring zu ergänzen.

Unsere Bücher über Coaching gelesen haben und neugierig geworden sind.

Als Trainer Ihre Kunden in neuen Kommunikationsstrukturen fit machen sollen.

Erfahren haben, dass das Mentoring Erstaunliches be-wirken kann.

Selbst in Führungspositionen arbeiten oder gearbeitet haben und sich neu orientieren.

Damit Sie mit Ihrem Interesse am Mentoring wirklich Neuem begegnen, werde ich in den folgenden blogs die Wirkungsweise von Mentoring-Prozessen unter anderem auch mit den Techniken des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) darstellen. Mentoring befasst sich unter diesem Aspekt betrachtet mit den Strukturen und Prozessen der subjektiven Wahrnehmung und der menschlichen Kommunikation. Dabei spielen folgende Fragestellungen eine Rolle:

Welche Strukturen hat Ihre subjektive Erfahrung?

Lassen sich bestimmte Verhaltens- und Denkmuster erkennen und formalisieren?

Wie kann man diese Muster zugänglich machen und möglicherweise verbessern und effektiver gestalten?

Wie organisieren Menschen ihre individuellen Orientierungs-, Motivations-, Denk- und Entscheidungsprozesse?

Können Modelle erstellt werden, die erfolgreiche Verhaltens- und Denkstrategien Schritt für Schritt beschreiben und damit vermittelbar machen?

Auf welche Art und Weise bauen sich Menschen ihr Weltbild, ihre Wertvorstellungen und ihr Selbstbild auf um dann zu handeln?

Durch welche Muster und Prozesse schränken sie sich dabei ein?

Wie können diese Einschränkungen bewusst gemacht, durch neue Möglichkeiten ergänzt und erweitert werden?

Wie können dem individuellen Verhaltensrepertoire neue Wahlmöglichkeiten hinzugefügt werden?

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