Lichtung

von Franz Stowasser am 17. Februar 2008

Hier im Wald, auf einer Lichtung
Schreib ich meine jüngste Dichtung
Heftig bläst der Wind
Doch ich schreib geschwind
So wird in ein paar Sekunden
leichthändig, Wort an Wort gebunden
Wolken folgen sanft dem Wind.

Keine Frage, keine These
Macht mir hier die Zeit zur Qual
Sitze, schreibe, denke, lese,
schau hinab ins grüne Tal.
Ja, so wär’ mein Leben schön,
erst gegen Abend ging ich heim,
hätte viel vom Wald geseh’n
und schalt den Computer ein.
Satz für Satz würd’ ich ins Netz dann stellen
Bis die Speicher überquellen
Und danach zu Bette gehen
Es kommt noch so, ihr werdet seh’n.

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