LernNavigatoren

von Franz Stowasser am 28. Mai 2011

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Manager und Kommunikatoren, die in Ihren Fachgebieten excellente Leistungen erbringen wollen und müssen, brauchen in problematisch erlebten Situationen die Ansprache mit jemanden, der sich außerhalb des Systems befindet.
Ein Coaching mit dem LernNavigator hilft Klärung der eigenen Verhaltensweisen und Perspektiven zu finden. Der Begriff LernNavigator ist ein Überbegriff für unterschiedliche Navigatoren wie BusinessNavitator, EinstellungsNavigator, LearnskillNavigator, GolfNavigator, SalesNavigator und andere. Siehe: www.lernnavigator.com Diese Navigatoren bestehen aus Fragen, die Aufschluss über den Fokus der Aufmerksamkeit bei einer bestimmten Tätigkeit geben. Wir nennen die Beschreibung eines solchen Aufmerksamkeitsfokus Orientierungsmuster.

In meiner jahrelangen Arbeit als Coach habe ich immer wieder erkannt, dass es nicht die Persönlichkeitsstruktur ist, die einen Menschen an einer Aufgabe scheitern oder erfolgreich sein lässt, sondern die Art und Weise der fokussierten Aufmerksamkeit. Wer sich zum Beispiel fest auf ein Problem fokussiert, der wird hauptsächlich in Problemkategorien denken, wer hingegen ein Ziel anstrebt, wird seinen Fokus erweitern und mehrere Lösungsmöglichkeiten in Betracht ziehen.

Milton Erickson, Virginia Satir, und die Heidelberger Gruppe um Helm Stierlin, Gunther Schmidt und Fritz B. Simon haben in der Weiterentwicklung der familien- und einzeltherapeutischen Arbeit ebenfalls immer wieder den systemischen Aspekt der fokussierten Aufmerksamkeit betont. Wer lernt, ganz egal was, interagiert mit mindestens einem LernSystem und einem
LernUmfeld. Wer Prozesse des Lernens verstehen und beschreiben will tut gut daran, sich weniger auf die Person, als vielmehr auf deren Handlungen und Reaktionen zu konzentrieren. Dabei unterstützen die von uns entwickelten LernNavigatoren.
Scharf formuliert: Coaching und Mentoring mit einem der LernNavigatoren bringt die Abkehr von Persönlichkeitsmodellen, dafür die Hinwendung zur Beschreibung von Interaktionen.

Damit wird Würdigung wichtig. Persönlichkeitsmodelle waren oft defizitorientiert, nach dem Motto: Sie sind ein schlechter Stratege, Sie sind zu wenig motiviert, Sie sind nicht effizient genug. Interaktionsmodelle, wie die der LernNavigatoren verlangen aber nach Ressourcen- und Zielorientierung. Hier setzen wir erst einmal voraus, dass eine Person interagieren kann, sobald
sie den für das System passenden Fokus findet. Wir würdigen die Person mit all ihren Fähigkeiten und schaffen so die Voraussetzung für leichtes Lernen und zielgerichtete Handlung.

Ziele und Zielformulierungen werden wichtiger als Problembestimmungen.

Finden sie Ressourcen auf: www.Lernnavigator.com

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