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In des Herren Kopf

erklingt „All Along the Watchtower“ und er möchte wissen, wie wohl Hendrixens Solo zu spielen wäre. Und doch möchte er das nicht so sehr wissen, dass er sogar die Gitarre holen würde. Stattdessen läßt er sich den song noch etwas im Kopf klingen. So, als würde er etwas betrachten, lange ansehen, bevor er es zeichnet, so lange, bis sich nichts mehr in ihm damit beschäftigt. Lange und intensiv. Er braucht dabei nichts weiter zu tun, als den song im inneren Ohr erklingen lassen, mit allen Facetten, mit den Basslinien, drums etc. und der song wird sich spielen, wird sich abspielen beim nächsten Gitarrenspiel. Der song wird sich ereignen, wie sich die Zeiten ereignen, ohne das prätentiöse Gehabe, das in TV Filmen vorgestellt wird, dieses Besondere an dies und jenem, die Facetten der „Individualitäten“. Sie sollen, so sehr zelebriert, das massenproduzierte Individuum aufwerten. Eine Illusion mit dem Thema: „ Etwas Besonderes SEIN“ ohne zu wissen, wie SEIN sein könnte.

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