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In der Idylle leben

ist nicht ganz so einfach, wie sich das Vollbeschäftigte vorstellen. Da gibt es niemanden, der/die sagt, was zu tun sei und bis wann das fertig gestellt werden muß. Da gibt es kein “muß”, auch kein “Du sollst” und das kann einsam machen, auch als Verlust von Zuwendung gedeutet werden. In der Idylle leben funktioniert gut in einer Gemeinschaft, die immer wieder daran erinnert, daß 90% der täglichen Probleme selbst gemacht wurden. Idyllen funktionieren, sobald wir darauf verzichten können, andere Leute für unsere Gemütszustände verantwortlich zu machen. Auch darauf verzichten, mit dem Leiden anderer unsere Wirklichkeiten zu stabilisieren. Wer um sich herum Schwächere braucht kann nicht ganz stark sein.
Diese Erkenntnis scheint so ungemütlich, daß sich viele Menschen entscheiden, der Idylle fern zu bleiben Sie sehen sich dort mit Selbstwidersprüchen konfrontiert. Schade eigentlich, es könnten Chancen daraus entstehen.

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