Immer wieder Gleiches zeichnen,

von Franz Stowasser am 9. Februar 2015

immer wieder Gesichter, Köpfe. Und, weshalb denn nicht? Zeichnen, bis die Gesichts- und Kopfphase vorüber geht und sich andere Themen zeigen. Gesichter sind nach dem Zeichnen da und waren vorher nicht. Wären auch nicht gewesen, hätte sie der Herr nicht gezeichnet. Sie sind so, wie sie gezeichnet wurden. Ausgezeichnet. Wie Musiktöne, auf so viele Arten spielbar, in so vielen Qualitäten und Verhältnissen. Zwei Töne bilden Harmonien, 3 Töne erklingen in Dur oder Moll, 4 Töne können diese Unterscheidung wieder aufheben. Aus 4 Farben lassen sich viele Farbnuancen mischen, mit 4 Geschmacksrezeptoren unterscheiden wir bitter von süß, sauer und salzig. Während sich der Herr Gedanken über das Zeichnen machte, hatte er ausgezeichnete Ideen über Musik- und Farbtöne und Tonkrüge, gefüllt mit Speisen.

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