Gitarre

von Franz Stowasser am 1. Mai 2008

Wer einfach deshalb begonnen hatte Gitarre zu spielen, weil dadurch die Sache mit den Mädels doch viel einfacher gewesen war, wundert sich vielleicht einige Jahrzehnte später, falls er das Instrument immer noch spielt, über all die Liebe, die sich durch die Jahre in klangvolle Resonanz verwandelt hat.
Ganz früher vielleicht Akkorde, es war sogar der Begriff „Schlaggitarre“ in Gebrauch, dann Melodien und nun die Faszination der Schwingungen der Saiten, einer Saite, des Klangkörpers, der Finger, des Bauches.
Die Schwingung, das Timbre einer Saite ändert sich je nachdem, welche Temperatur, welches Licht, welche Technik auf sie einwirkt. Das Alter der Saite spielt eine Rolle, die Jahreszeit und die Luftfeuchtigkeit. Wahrscheinlich mehr. „Spiel doch mal was Schönes“, na gern, aber wie?

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