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Ein Zitat zum Vordenken

S. Freud zitiert in der Traumdeutung S. 67 Hildebrandt F.W. aus „Der Traum und seine Verwertung fürs Leben“, Leipzig 1875:

Das sei uns nicht im Traum eingefallen. Damit sprechen wir allerdings einerseits aus, daß wir das Traumgebiet für das fernste und letzte halten, auf dem wir für unsere Gedanken einzustehen hätten, weil dort diese Gedanken mit unserem wirklichen Wesen nur so lose und locker zusammenhängen, daß sie kaum noch als die unsrigen bezeichnet werden dürfen; aber indem wir eben auch auf diesem Gebiet das Vorhandensein solcher Gedanken ausdrücklich zu leugnen uns veranlaßt fühlen, so geben wir doch indirekt damit zugleich zu, daß unsere Rechtfertigung nicht vollkommen sein würde, wenn sie nicht bis dort hinüber reichte. Und ich glaube, wir reden hier, wenn auch unbewußt, die Sprache der Wahrheit.“

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