Der Herr will

von Franz Stowasser am 17. März 2015

nur so da sitzen und bemerken, wie die Feder fließend schreibt, oder gehemmt Buchstaben bastelt, in Schülerschrift zurückfällt, die väterliche Schrift kopiert, eigene Schriftbilder entwickelt, während er seine Gedanken in diese handschriftlichen Zeilen niederlegt, die er weiß und wieder vergisst, deren Inhalt er kennt und doch nicht kennt, Zeilen, denen er sich nähert, nachdem er sich von ihnen entfernt hat, indem er sie nochmals liest und sich anregen lässt, durch dieses Vorgedachte, das niemals dem Herrn allein gehörte, das er sich entliehen hatte von Vordenkerinnen und Nachdenkern, Andenkern und Ausdenkerinnen, entliehen aus dem Setzkasten bekannter Buchstaben und Worte.

 

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