Der Herr unternimmt sich.

von Franz Stowasser am 12. Februar 2015

Ein schönes Unternehmen, in dem er als Unternehmer handelt. Was er unten nimmt, will er hervorbringen, nach oben, ans Licht. Er hatte gedacht, das sei ganz einfach und unternahm zunächst das Beschreiben seiner Träume. Doch so einfach ließen sich die Träume nicht nehmen. Er konnte sie oft nicht festhalten, nicht in Gedanken, nicht mit schnellem Aufschreiben, nicht mit Nachsinnen. Wenn er dann doch einen Traum unternommen hatte und beschrieb, dann änderte er die Ansicht dieses Traumes mit jedem Wort. Das veränderte den geträumten Traum, formte ihn in mehrere neue Träume. Der Herr wusste nicht mehr, welchem Traum sich sein Unternehmen widmen sollte. Da besann er sich auf sein Kerngeschäft, schaltete ein Kunstlicht ein und beschrieb nur noch das, was er im Schein der Lampe sehen konnte.

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