Der Herr träumt Paris

von Franz Stowasser am 23. Februar 2009

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Der Herr träumte von Paris. Von dieser Gasse, rechts der Seine, mit dem kleinen Gartenrestaurant und dem Haus mit den langen Fensterläden, die angelehnt die Sonne des Mittags abhielten. Aus einem anderen Fenster Schallplattenmusik von einem alten Plattenspieler, vielleicht ein blaues Koffergerät mit Lautsprecher im Deckel. So eines hatte des Herrn Cousine einmal, hat damit meist Peter Kraus Platten abgespielt.
Eine Fahrt mit dem Taxi durch Paris, der Herr versteht kaum französisch, so gestaltet sich jeder Ortswechsel in dieser Stadt zum Abenteuer. Doch der Taxifahrer zeigt sich freundlich und bringt ihn zu einem guten Restaurant. Paris, Rom, auch Madrid, Städte um ein bisschen überflüssiges Geld leicht loszuwerden. Und es wird gut ausgegeben. Neue Impulse, neue Menschen und doch für den Herrn immer wieder der alte Blues des Überlebens. Er betrachtet die Leute in ihrer Betriebsamkeit und in ihrem Überlebensstreben, hetzt, rempelt, betrügt manchmal sogar mit ihnen, wartet mit ihnen auf die Chance, zu genügend Geld zu kommen. Durch den Euro haben sie alle noch weniger an der Zahl – wo früher 100 Franc waren sind heute vielleicht 16 oder 17 Euro. Das demoralisiert sehr und man bleibt dem Ziel des Reichtums noch weiter entfernt. Schlimmer noch für den Italiener.
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