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Dann lass es halt

Menschen fühlen sich gestört im „so empfinden“ wenn kritisch diskutiert wird. Durch unsere Art der Erörterung kann sich ein eben gelebtes Gefühl plötzlich als völlig unzureichend herausstellen und in der selben Sekunde einem anderen Gefühl Platz machen. Dies wird oft als Störung empfunden. Eine Störung der phantasierten Verlässlichkeit der eigenen Gefühle. Viele Menschen verlassen sich auf ihre Gefühle und errechnen daraus die Stimmigkeit von Situationen und Kontexten. Ich habe Angst, also muss es sich hier um etwas Bedrohliches handeln. Der Umkehrschluss, dass es sich einfach nur um ein Gefühl handeln könnte, ohne jegliche Ursache – Wirkungsfunktion bleibt ungedacht. Komplexitätsreduktion als Sinngebung. Darüber hinaus gibt es noch viele Welten, die sich zu leben lohnen und ich habe keine Lust, dies immer wieder zu erwähnen. Meine didaktisch pädagogischen Bedürfnisse sind begrenzt.

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