dabei tippen

von Franz Stowasser am 28. Dezember 2010

und Texte entstehen lassen. Denn, so hatte er gemerkt, ganz dumm waren die Texte nicht, Auch nicht die Texte, die an einem Sonntag Nachmittag entstanden waren und nicht die, die in seinen kleinen mit Tinte geschriebenen Tagebüchern standen. Der Herr las gern seine früheren Text, las gerne vom Hin und Her des Diskutierens und vom Ausbalancieren der Themen. Las gerne von zwischenzeitlichen Lösungen und Problemen.
Im Sitzen und bei diesen Lichtverhältnissen der Bildschirm des kleinen Rechners war fast dunkel. So würde er zwar keine Fachartikel schreiben können, könnte aber seinen Kopf leeren, der schon seit langer Zeit wieder randvoll war. Denn, schon die Ankündigung eines kleinen Regenshauers ließ ihn an vergangene Zeiten denken und an Filme, in denen Regen vorkam. Nun, der Herr sah, durch viele Stimulationen angeregt, Filme. Filme, in denen er selbst oft als Fragender mitspielte.

Und der Herr war froh, auf seinem eigenen Land kein Gast zu sein. Dass ihm keiner sagen konnte, er solle den Platz wechseln, oder da bzw. dort nicht Platz nehmen beruhigte ihn sehr. Der Herr hatte eine Idylle erworben, erhalten und bis heute gepflegt, er war sehr froh darum. Auch, wenn in diesen Breitengraden die warme Jahreszeit gerade mal 6 Monate beträgt, auch dann war es schön, hier zu leben. Und dem Herrn fiel auf, dass diese Art der Schönheit mit einem ungestörten Sitzen am Gartentisch zu tun hatte, auch an sonnigen Wintertagen.

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