previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
Shadow
Slider

Samstag, Sonntag.

Inzwischen war es Samstag, der Herr saß auf der Terrasse und hörte das Motoren-Geheule vom Motodrom her über’s Meer schallen. Fast so, als jagten die Motorräder über das Wasser, direkt hinter dem Kopf des Herrn und er sieht Bilder, passend zum Motorenlärm, junge Männer, die mit gewagten Kurvenlagen ihre Freundinnen beeindrucken möchten, oder die ängstlichen männlichen Partner. Dann, nach wilder Fahrt werden die Motorrad-Piloten in die Arme geschlossen und geherzt. Sie riechen nach Schweiß, Öl und Leder, haben überlebt, alles gegeben, sind über die eigenen Grenzen hinaus …

weiterlesenSamstag, Sonntag.

Der Herr zitiert Franz Stowasser

Was da vergeht ist nicht die Zeit, sondern unsere Illusion der Ewigkeit. Ce qui se passe il n’y a pas le temps, mais notre illusion de l’éternité. What is passing is not time, but our illusion of eternity. Lo que sucede allí no es el momento, pero nuestra ilusión de la eternidad. 善有善报,没有时间,但我们永恒的幻想。 Wat giet is net de tiid, mar ús yllúzje fan ivichheid.

Der Herr liest im Netz

Gedanken zu: „Beiträge zu einer digitalen Ontologie“ nicht nur von Rafael Capurro Zeit: Hier liegt für Kant die Grenze des mathematischen Denkens, denn Zeit, als Form des inneren Sinnes, ist etwas spezifisch Menschliches, “das nicht jedem Vernunftwesen zukommt.” (ebd. S. 154). Alle Zitate aus: http://www.capurro.de/digont.htm und: Grundsatz bei Kant, nämlich den von der “Endlichkeit des Menschen”. Hier trifft er sich mit Heideggers Existenzialanalytik. Er schreibt: “Die Zeit ist nicht nur die Form des inneren Sinnes, sondern die Grundstruktur des menschlichen Daseins überhaupt. Wir sind als Menschen wesentlich …

weiterlesenDer Herr liest im Netz