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Gemeinsam lesen.

Wir lesen Andreas Okopenko und Ödön von Horvath. Mit der Zeit werden die Reflexionen zu Wiederholungen und scheinen schon bekannt. Ich bemerke jedoch nur selten das Phänomen meiner eigenen Texte, dieses Neue in der Wiederholung. Bei den fremden Texten bleiben Aspekte des Nochmaligen haften. Etwas klebrig fast. Also lese ich selektiv, blättere durch die Seiten und lese näher, was mich auf den ersten Blicken anspricht. Bei Okopenkos Lexikonroman entspricht das sogar des Verfassers Vorstellungen. Wie aber könnte ein Text mich ansprechen? Ob nicht meine Erwartungshaltungen, die Neues …

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Samstag, Sonntag.

Inzwischen war es Samstag, der Herr saß auf der Terrasse und hörte das Motoren-Geheule vom Motodrom her über’s Meer schallen. Fast so, als jagten die Motorräder über das Wasser, direkt hinter dem Kopf des Herrn und er sieht Bilder, passend zum Motorenlärm, junge Männer, die mit gewagten Kurvenlagen ihre Freundinnen beeindrucken möchten, oder die ängstlichen männlichen Partner. Dann, nach wilder Fahrt werden die Motorrad-Piloten in die Arme geschlossen und geherzt. Sie riechen nach Schweiß, Öl und Leder, haben überlebt, alles gegeben, sind über die eigenen Grenzen hinaus …

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Der Herr zitiert Franz Stowasser

Was da vergeht ist nicht die Zeit, sondern unsere Illusion der Ewigkeit. Ce qui se passe il n’y a pas le temps, mais notre illusion de l’éternité. What is passing is not time, but our illusion of eternity. Lo que sucede allí no es el momento, pero nuestra ilusión de la eternidad. 善有善报,没有时间,但我们永恒的幻想。 Wat giet is net de tiid, mar ús yllúzje fan ivichheid.