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von Franz Stowasser am 7. April 2008

Hin zu einer Theorie des Gedächtnisses und gleichzeitig wieder zurück.
von Franz Stowasser – Sunday, 6. April 2008, 21:56

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Hin zu einer Theorie des Gedächtnisses und gleichzeitig wieder zurück.

Schon ein kleiner Blick ins Wikipedia befremdet stark:

“Unter Gedächtnis versteht man die Fähigkeit des Nervensystems von Lebewesen, aufgenommene Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen. Die gespeicherten Informationen sind das Ergebnis von bewussten oder unbewussten Lernprozessen, die Fähigkeit zur Gedächtnisbildung ist Ausdruck der Plastizität von neuronalen Systemen. Im übertragenen Sinne wird das Wort Gedächtnis auch allgemein für die Speicherung von Informationen in anderen biologischen und technischen Gebieten benutzt.”

Was sind aufgenommene Informationen?

Wie werden Daten zu Informationen?

Wie werden uncodierte Nervenreize codiert?

Was heißt “behalten”, “ordnen” und vor allem, was heißt “abrufen”?

Wo ist der Speicher für die “gespeicherten Informationen”?

Ist Plastizität gleich Gedächtnis, hat dann Plastelin und Kinderknete auch ein Gedächtnis?

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