Über mich

soll nur Gutes kommen. Deshalb biete ich hier für Dich und mich kleine Freiräume zum Denken und Fühlen im Alltag.

Der Herr Franz Stowasser schreibt, hört auf zu schreiben, läuft herum, denkt sich etwas aus, wartet auf Gedanken, hört in seinen Kopf hinein, findet dort Bilder die er beschreibt und bezeichnet. Geht in Trance, aufs Klo, zum Auto, zu den Salzmandeln, zum Mülleimer, setzt sich wieder, kommt sich sinnlos und überflüssig vor. Sieht ins Feuer, zählt innerlich die Flammen, beobachtet Muster, findet Gefallen am Feuer, redet sich ein, dass ihm das genügte, vor dem Feuer sitzen, kann das leicht, weil er gut gegessen hat: PiriPri, Orange, eine Birne, Salzmandeln. Denkt ans Gitarre spielen und daran, dass er kaum Intervalle singen kann, Töne nicht trift, fast jede Melodie zu einem Dreitonfalsett reduziert. Zeichnet mit hoher Geschwindigkeit drei Blätter und will dann nicht mehr zeichnen, denkt ans zu Bett gehen, weiß dann nicht wie die Nacht zu verbringen sei. Liest und schreibt Literaturtricks auf ein Blatt um sie selbst irgendwann zu benutzen, entfremdet sich dadurch von seinen eigenen Texten, die er später wieder lesen möchte, will ans Internet, träumt vom großen Geld und der Ruhe, die das vermutlich bringt. Vielleicht auch gar nicht. Denkt, dass es besser ist, ein kleines Motorrad zu fahren, weil er dieses tragen könnte, liebt gleichzeitig den großen Zweizylinder Motor seiner MotoGuzzi.

Franz Stowasser, am 12. August 1952 in Esslingen am Neckar geboren, dort beschult, dann Lehre als Industriekaufmann. Danach Studium der Betriebswirtschaft, Soziologie und Philosophie in Berlin. Verbessert sich auf der Gitarre, zeichnet, schreibt und erfreut sich am Garten und den Bäumen. Coacht und gibt Seminare, kümmert sich um die Reduktion des Rollwiderstandes auf Straßen und die Reduktion von Widerständen beim Meistern schwieriger Situationen. Lacht viel und gern, liebt seine Partnerin, Sonne, Schatten, seine Beine und klares Wasser.

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