Reise 2

von Franz Stowasser am 2. Februar 2008

Wir finden das Hotel, fahren in eine Tiefgarage mit mehreren Rollgittern – so gut gesichert hatte ich noch nirgends geparkt. Der Abend endet mit einem Besuch in einer Tapa Bar, zwei Gläschen Weißwein und einem guten Schlaf.

Es kracht um 8 Uhr, doch wir sitzen längst bei einem ausgezeichnetem Frühstück mit Seranoschinken, Ei, Melone und scharfer Salami. Die laut Reiseführer so festfrohen Valencianer werfen Feuerwerkskörper – auch auf Passanten und lassen es auf einem der nahen Plätze so krachen, dass der Putz von der Hotelwand rieselt. No Problem beruhigt uns der Kellner, doch wir sind nicht beunruhigt, im Gegenteil, ich bin wundervoll gestimmt, etwas Überfallsstress scheint mir zu bekommen.
Die Fahrt durch die Iberische Halbinsel wird durch ergebnislose Stops an Tankstellen und Reifenshops unterbrochen, gerne hätten wir den Reifen repariert und das Ersatzrad wieder verstaut gewusst. Durch weite Monokulturen, Orangen, Wein, Mandeln in Richtung Sevilla. Dieses kleine Städtchen hat Charme. Einiges Maurisches, die Leute nett und freundlich. Wir steigen in einem kleinen Hotel mit schönen Innenhof in der Altstadt ab, essen in der Bar Europa einige Tapas und wundern uns über 15,86 Euro pro Teller Seranoschinken, aber erst, nachdem wir 3 Portionen gegessen haben. Der Bummel durch Sevilla macht Laune, die Stadt wirkt erfrischend auf uns, der Abend ist angenehm. Die ersten Stimmen um 7 Uhr Morgens sind selbstverständlich Deutsche, die sich schon auf Erkundungstour befinden.

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