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computing 3

Eine etwas andere Einschätzung des Verhältnisses zwischen Mensch und Welt wäre auch die These, dass jeder Glaubenssatz und jede kommunikative und jede linguistische Konstruktion eigentlich ein Programmteil innerhalb des großen Computers darstellt. Wir können innere Bilder sehen, innere Diskussionen nachvollziehen, ungewohnte Haltungen einnehmen, Ironie und Witz produzieren, zwischen den Zeilen lesen. Das sind hoch entwickelte Fähigkeiten, die jedem einzelnen Computer, unserer Zeit überfordern. Wir sollten diese Fähigkeiten ebenso wertschätzen wie die Fähigkeit Daten zu sammeln und zu analysieren und vielleicht wieder entdecken, wie wir sie nutzen können. …

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computing 2

Diese Bilder, Filme, Töne, Düfte, die Farben, Klangmuster, Rhythmen, Gefühle, die wir erleben, wenn wir uns erinnern oder wenn wir in die Zukunft planen wären, würden wir sie durch einen Computer simulieren wollen, für diesen eine nicht zu bewältigende Aufgabe. Und wir haben das alles in Echtzeit! Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie einen Menschen betrachten können oder ein Haus und gleichzeitig Ihre Einkaufsliste erinnern? Oder Ihren Kontoauszug von letzten Monat? Wirkliches “Multitasking“ findet in Ihrem Kopf und in Ihrem Nervensystem statt. Gehen wir noch einen …

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computing

Ob Sie eine Zeitung lesen, Werbepost öffnen oder im internet surfen, Sie werden immer wieder Anzeigen für noch kleinere Computer finden. Computer faszinieren, wenn sie klein sind und “viel können“. Das brachte uns auf die Idee, einmal nach dem großen Computer zu fragen. Damit sind nicht die Monstermaschinen der 60er Jahre gemeint, die einen Raum füllten und deren Leistung nicht an die eines durchschnittlichen Notebooks heute heranreichte. Wir selbst sind gemeint, die Art und Weise, wie wir denken, träumen, erinnern, fantasieren. Nehmen wir an, Sie betreten einen …

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Eingesperrt

In einer Unterhaltung über die neue deutsche Armut wurde die Vermutung geäußert, dass ein Mensch ohne Arbeit in seiner kleinen Wohnung nicht existieren könne, weil er, dort zu einsam, notwendigerweise depressiv werde. Als der Herr darauf begegnete, dass er sich sehr wohl vorstellen könnte, in einer kleinen Wohnung recht gut mit sich und dem Alltag zurecht zu kommen, waren seine Worte nicht glaubhaft, denn, so ein Argument, es läge auch an der Lage der Wohnung. Das war dem Herrn nun völlig unverständlich, denn um depressiv zu werden …

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