Bangkok

von Franz Stowasser am 10. Mai 2018

is alive. We boot on the rivers. The urban motor boats drive very fast. There are always two people crew, one person in the wheelhouse, the other gives signals with a whistle for docking maneuvers. Our last ride on a express boat was even faster. The driver had probably planned to ruin the thing completely in one day. Always full throttle, the 140 hp diesel exhausted, big clouds of smoke full jug to the pier, then backwards, the rudder extremely in the opposite direction smashing the boat against the old tires. These were catching the first force. The little time that the boat needed to recover from docking was enough for the newcomers to enter the ship.
The communication between driver and docking mate did not work acoustically with whistles on this ship. That because of the extreme volume of the diesel. The skipper had large rearview mirrors attached and watched her helper so closely that he only needed to make a small gesture to signal forward or backward. When the engine cover flew off in a particularly daring maneuver, the passengers helped with the repair and the wild ride could continue.

“WHAT PHO” the name of this Buddhist monastery sounds funny to my ears, as does PeePee Island, the island to the south. In the What Pho monastery there is a Thai massage school, palmistry and astrology. Also loudspeakers trough which two male voices where heard. I thought of a comedy event. The two sounded like two comedians giving their latest jokes. Than I looked at two monks talking to each other at a distance of about 2.5 meters, laughing, talking and laughing. No one laughs in the audiance, all devout listening people. I found it peculiar that the two monks make fun and the faithful remain in stance, taking every breath seriously. After a couple of minutes I felt calm and serious too.

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Ich entfolge mich.

von Franz Stowasser am 19. September 2017

Der Herr wollte sich auf facebook entfolgen. Er wollte nur noch richtige und verläßliche Freunde und Freundinnen haben, keine, die wie er selbst, in den Träumen Gegenteile ihrer täglichen Behauptungen produzierten.

Der Herr konnte seinen Behauptungen keinen Glauben schenken, nicht einmal das. Glauben war doch so leicht zu verschenken, wurde auch mehr dadurch. Wer sich selbst nicht glauben kann findet einen Trost im richtigen Glauben. Der richtige Glaube ist ewig, während das Selbst endet. Nun gut, das Selbst vielleicht nicht, aber des Herren Selbst, eines davon zumindest.

Unfug des täglichen Sprechens und vor allem Unfug der Selbstgespräche, Mehrdeutigkeiten einzelner Worte. Die Sprachen bleiben mehrdeutig, egal wie viele Gewalt- und Herrschaftsdefinitionen zur Eindeutigkeit getätigt werden. Autoritäten würden andere gerne auf eine und nur auf eine Wortbedeutung verpflichten – selbst jedoch frei und homonym bleiben. Sie lieben das “so ist es” einer und nur einer ewigen Welt.

Regeln sollen Eindeutigkeiten schaffen. Doch wird viel Energie dafür verwendet, Regelverstöße zu bestrafen und nach einiger Zeit neue Regeln aufzustellen. Regelmäßig Regeln machen, mehrere Stillbeschäftigungen. Was könnten wir wissen, wenn wir nicht einmal wissen, was ein Wort für unser Gegenüber bedeutet? Wenig bis gar nichts wissen wir, streiten uns deshalb.

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Gemeinsam lesen.

05.07.2017

Wir lesen Andreas Okopenko und Ödön von Horvath. Mit der Zeit werden die Reflexionen zu Wiederholungen und scheinen schon bekannt. Ich bemerke jedoch nur selten das Phänomen meiner eigenen Texte, dieses Neue in der Wiederholung. Bei den fremden Texten bleiben Aspekte des Nochmaligen haften. Etwas klebrig fast. Also lese ich selektiv, blättere durch die Seiten […]

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Samstag, Sonntag.

24.06.2017

Inzwischen war es Samstag, der Herr saß auf der Terrasse und hörte das Motoren-Geheule vom Motodrom her über’s Meer schallen. Fast so, als jagten die Motorräder über das Wasser, direkt hinter dem Kopf des Herrn und er sieht Bilder, passend zum Motorenlärm, junge Männer, die mit gewagten Kurvenlagen ihre Freundinnen beeindrucken möchten, oder die ängstlichen […]

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